3 Tage Trockenfasten ein kurzer Erfahrungsbericht

Wie komme ich darauf?

Vor einiger Zeit hatte ich gehört, dass es auch möglich ist eine Trockenfasten Kur und auch schon damals an eine eventuelle Durchführung gedacht. Wie es dann so mit allen Themen ist die mich erreichen, verschwand es erst einmal wieder.

Doch was genau ist Trockenfasten? Im Grunde genommen ist es wie normales Fasten, nur dass die Zunahme von Flüssigkeiten wegfällt. Kurz gesagt: Es wird weder gegessen noch getrunken.

Rückblick

Gefastet hatte ich schon öfter, doch immer etwas dazu getrunken, meistens Säfte oder Wasser. Da ich den Zustand kannte wie es ist, ohne etwas im Magen zu haben und jetzt auch ohne Flüssigkeit zurechtzukommen, doch als recht gewagt. Also ruhte das Thema bei mir noch einige Zeit.

Ich beschäftigte mich gerade mit dem Thema Schamanismus und dabei bin ich immer wieder auf das Thema zurückgekommen. Viele von denen die Schamanische Reisen gemacht haben, haben während dessen trocken gefastet.

Dann plötzlich hatte ich auf einem Mittwochabend die Eingebung am nächsten Tag mit dem Trockenfasten zu beginnen. Im Kopf hatte ich drei Tage. Einerseits weil ich bereits mitbekommen habe, dass dieser Zeitraum problemlos sein soll und weil ich im Hinterkopf hatte, dass ein Mensch drei Tage ohne Flüssigkeit auskommt, zumindest hat mir das erzählt.

Gesagt getan. Ich habe dann am Donnerstag auch direkt damit begonnen.

Erster Tag

Dadurch, dass ich mich mental darauf eingestellt hatte zu fasten, blieben die großen Hunger- und auch Durstgefühle aus. Alles war in Ordnung. Ich hatte kein übermäßiges Verlangen nach irgendwas. Ebenso war ich auch agil und konnte alles machen. Normalerweise hätte ich mit Übelkeit gerechnet, doch diese blieb aus. Insgesamt fühlte ich mich sehr gelassen und ausgeglichen.

Zweiter Tag

Der zweite Tag verlief ähnlich wie der erste. Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Hunger und Durstgefühl war im Rahmen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass sich meine Stimmung etwas verändert hatte und ich etwas gereizter war. Jedoch blieb auch das alles im normalen Bereich. Essen für anderen zu machen war kein Problem. Mein Verlangen davon etwas zu mir zu nehmen war nur sehr schwach ausgeprägt. Zum Abend hin verspürte ich dann eine leichte Kontraktion im Magen-Darm-Bereich. Es war eine Art zusammenziehen und wieder lösen, dies ging eine ganze Zeit lang so und ich schlief auch damit ein.

Dritter Tag

Dritter und letzter Tag. Er begann direkt mit einer Übelkeit und leichtem Schwindel nach dem Aufstehen. Dies hielt sich dann auch eine Weile an bis es dann auch verschwand. Dann war ich unterwegs an der frischen Luft, da die Sonne schien. Nach ca. einer Stunde setzt bei mir wieder die Übelkeit und der Schwindel ein sowie ein sehr trockener Mund. Meine Lippen waren so trocken, dass die Haut etwas aufplatzte. Zu guter Letzt ereilten mich dann auch noch Rückenschmerzen. Deshalb musste ich mich dann hinlegen und den Rücken gerade machen. Ich streckte meinen Körper und sagte mir innerlich immer wieder „Du brauchst weder Essen noch Trinken“ das habe ich so 20-30 Mal wiederholt. 15-20 Minuten später besserte sich dann mein Zustand. Die Übelkeit und er Schwindel verflogen und ich hatte wieder genügend Speichel im Mund. Alle diese Symptome sind letztendlich auf die Entgiftung des Körpers zurück zu führen, wie sie beim Fasten üblich sind. Mein Gefühl an diesem Tag war weder gereizt, noch gelassen. Ich habe mein Umfeld mit einer gewissen „egal“ Stimmung betrachtet. Zum Abend hin habe ich dann eine starke Kontraktion im Magen-Darm-Bereich verspürt, welche jedoch nicht unangenehm war auch damit schlief ich dann ein.

Vierter Tag

Als ich aufwachte verspürte ich nur eine leichte Übelkeit und ganz leichten Schwindel. Das Fasten habe ich dann direkt mit frisch gepressten Saft aus Orangen, Granatapfel, Zitrone und etwas Honig gebrochen. Das Geschmackserlebnis war sehr intensiv. Dann habe ich angefangen mehr zu trinken und auch normal gegessen. Meine Empfehlung ist, erst wieder langsam anzufangen mit essen. Ich hatte etwas zu viel zu mir genommen und hatte den halben Tag einen doch sehr nervigen Schluckauf.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dies auf jeden Fall noch einmal machen werde. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass ich eben eine Schamanische Reise machen werde natürlich.

Es ist auf keinen Fall etwas für Unerfahrene. Jemand der noch nie gefastet hat, sollte es lassen. Wobei ich sagen muss, dass ich schon am ersten Tag damit gerecht habe, dass die Übelkeit und der Schwindel kommen. So war es jeweils bei den anderen Fasten-Kuren. Zurückzuführen ist dies wohl auf meine Ernährung und die Verwendung unserer kolloidalen Elementarwässer. Dadurch war mein Körper in der Lage alle Lager entsprechend aufzufüllen und bereis im Voraus eine Entgiftung durchzuführen. Im Nachgang führte ich mir insbesondere Zink, Zinn und Silizium zu um mich wieder zu stärken.

Was auch auffällig war, dass ich einen stärkeren Schleimauswurf als sonst hatte während der gesamten Zeit. Dieser bildete sich vorzugsweise natürlich im Rachen und ist auch auf die Entgiftung zurückzuführen.

Im Nachgang gesehen fühle ich mich sehr gut. Das Trockenfasten war für mich ein voller Erfolg. So wie ich das alles erlebt habe, werde ich auf jeden Fall auch noch einmal einen längeren Zeitraum ausprobieren, vielleicht 5 oder sogar 7 Tage.

Meine Überzeugung, dass der Mensch über einen längeren Zeitraum ohne alles auskommt, hat sich damit noch einmal gefestigt. Eine Endogene Ernährung (der Körper produziert alles selber) rückt für mich damit immer weiter in greifbare Nähe. In verschiedenen Selbsttests werde ich mich immer weiter an dieses Thema herantasten. Zu gegebener Zeit werde ich dazu einen entsprechenden Erfahrungsbericht hier posten.

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