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Fasten mit frisch gepressten Säften und zellverfügbarem Wasser

Einleitung

Warum ich diesen Beitrag schreibe? Ich möchte meinen ganz persönlichen Weg beschreiben, wie ich das Fasten während meiner Darmreinigungsphase durchlebt habe. Und wenn du dich inspiriert oder angesprochen fühlst, dann freut mich das natürlich umso mehr.
Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Thema Ernährung, Wasser und Salz und da muss das Thema Fasten natürlich mit betrachtet werden. Doch warum gerade jetzt und in dieser Konstellation?
Vorweg sei noch gesagt, dass ich mich seit über 2 Jahren überwiegend von veganer Rohkost ernähre und auch schon diverse Parasitenkuren sowie Körperreinigungen an mir durchgeführt. Dies soll dem besseren Verständnis dienen, mit welchen Voraussetzungen ich in diese Fastenperiode gestartet bin.
Ich habe schon einige Male gefastet und jedes Mal unter anderen Bedingungen. Bei diesem Durchgang wollte ich herausfinden, wie es sich mit frisch gepressten Säften aus Zitrusfrüchten und Granatapfel sowie truu-water anfühlt. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich bereits seit 11 Monaten regelmäßig anorganischen Schwefel einsetze und dies auch während des Fastens weiterhin 3-mal täglich eingenommen habe. Zur weiteren Unterstützung trinke ich täglich ein Glas Cassia Fistula als Kaltauszug. Dies soll zur zusätzlichen Entgiftung des Blutes und des Darmes beitragen. Des Weiteren nehme ich hochdosiertes Vitamin B3 (Niacin) während dessen ein. Für einige mag dies kein Fasten mehr sein, da Feststoffe in den Magen gelangen. Diese sind aus meiner Sicht jedoch zur weiteren Unterstützung des Körpers für die Entgiftung wichtig.
Die Verteilung war ca. 1,5 Liter truu-water und 2 Liter Saft täglich. Unter diesen Voraussetzungen werde ich euch so gut es geht jeden einzelnen Tag schildern.

Tag 1

Der erste Tag war mal wieder der schlimmste. Ich hatte vollkommen vergessen wie heftig er sein kann. Auch wenn mein Körper von sich aus fasten wollte, viel es mir sehr schwer nichts zu essen. Zum Abend hin, hätte ich sogar fast das Fasten gebrochen. Doch ich hielt durch und schlief auch recht früh ein.

Tag 2

Ich bin sehr früh aufgewacht, fühlte mich sehr gut und habe ganz normal angefangen meinen Saft, das truu-water, das B3 und den Schwefel zu nehmen. Für heute waren noch körperliche Anstrengungen geplant. Mein Vater offerierte mir, dass wir noch Schutt schippen müssen. Gesagt getan. Der Container kam und ich begann zu schippen. Ich merkte schon, dass ich durch das Fasten einiges an Kraft und Kondition eingebüßt habe. Dennoch hielt ich erstaunlich lange durch. Länger als ich dachte. In der Vergangenheit wurde das Fasten eher durch starke und anhaltende Kraftlosigkeit geprägt. Ich war überrascht über das lange Durchhalten und dennoch froh als der Einsatz vorbei war. Im weiteren Verlauf des Tages fühlte ich mich erstaunlich gut, auch das Hungergefühl war nur subtil wahrzunehmen. Dennoch merkte ich schon, dass ich mich körperlich betätigt hatte. Wenn der Hunger kam, dann trank ich immer etwas und es war weg. Als ich nach Hause kam, ging es recht zügig, dass ich einschlief. Ich habe ca. 10 Stunden geschlafen diese Nacht.

Tag 3

Als ich aufgestanden bin, fühlte ich mich sehr kraftvoll und voller Energie. Ich erledigte meine morgendlichen Rituale ohne Einschränkungen und mit mehr Elan als sonst. Der Tag verlief im Allgemeinen sehr angenehm. Mit einem Freund zusammen haben wir noch ein Bad gesäubert und neue Sanitäranlagen installiert. Die körperlichen Anstrengungen und auch die Dauer die damit einhergingen, waren nicht übermäßig, dennoch war ich weit entfernt von jeglicher Erschöpfung. Mir ging es die ganze Zeit gut, ohne dieses Gefühl der Kraftlosigkeit. Ich ging an diesem Tag später zu Bett, weil ich auch noch länger unterwegs war. Dies war auch vollkommen problemlos möglich. Der Hunger war sogar noch weniger präsent als gestern. Den dritten Tag beendete ich mit einer erholsamen Tiefschlafphase.

Tag 4

Ich stand zeitig auf und fühlte mich gut. Auch heute habe ich mein morgentliches Ritual mit viel Elan vollzogen. Übliche Entgiftungserscheinungen, wie sie normalerweise immer wieder auftreten während des Fastens, blieben bisher vollkommen aus. Ich fühlte mich so gut, dass ich sogar Lust hatte etwas mehr zu unternehmen. Ich mache morgens in regelmäßigen zeitlichen Abständen Liegestütze. An diesem Morgen fühlte ich mich so gut, dass ich es mal während des Fastens wagen wollte. Dies lief so gut, dass ich sogar mit einer Steigerung zum letzten Mal aufwarten konnte. Was mich positiv überraschte.
Des Weiteren stand ein Website Projekt für mich an, welches ich erfolgreich beenden konnte. Meine Konzentrationsfähigkeit hat im Gegensatz zu der Zeit, in der ich normal gegessen habe, sogar zugenommen. Ich fühlte mich auch freier im Kopf. Das Hungerfühl war ganz schwach im Hintergrund wahrzunehmen. Dadurch, dass ich regelmäßig etwas getrunken habe, wurde dies sicher auch begünstigt. Als ich am Abend zur Ruhe kam, überkam mich gleichzeitig die Müdigkeit und ich begann wieder früh zu schlafen. Auch diese Nacht war wieder sehr erholsam.

Tag 5

Ich wurde an diesem Tag früh wach und steckte auch wieder voller Energie. Der Tagesablauf war im Großen und Ganzen wie an den Tagen zuvor, der Hunger war wieder leicht im Hintergrund wahrzunehmen. Einen kleinen Zwischenfall auf der Toilette gab es dann doch noch. Als ich zu Hause ankam, wurde ich plötzlich sehr müde und schlief kurz darauf auch am Nachmittag ein. Als ich nach einer Stunde wach wurde, hatte ich ein flaues Gefühl im Bauch und er gluckerte auch sehr stark. Circa eine halbe Stunde später musste ich ganz plötzlich auf die Toilette und 15 Minuten später noch einmal. Beide Male hatte ich flüssigen Durchfall, welcher mit sehr starkem Geruch und leichter Übelkeit verbunden war. Die Cassia Fistula, welche ich bereits seit mehreren Tagen genommen hatte, zeigte wohl endlich ihre Wirkung. Weitere Überraschungen blieben aus. Trotz der kurzen Schlafphase am Nachmittag, konnte ich abends wieder gut einschlafen und hatte auch einen sehr erholsamen Schlaf.

Tag 6

Der Start in den Tag war wieder super. Nach meinen morgendlichen Ritualen, begann ich direkt damit meine Jungpflanzen umzutopfen. Ich war voller Elan. Dies zog sich auch durch den ganzen Tag. Zum Abend hin, als ich zur Ruhe kam, fing mein Magen-Darm-Trakt wieder an zu arbeiten. Es gluckerte und rumorte stark. Es dauerte auch nicht lange und ich musste auf die Toilette. Wieder Durchfall, genau wie am Tag zuvor. Es war eine geringe Entleerung verglichen damit, wenn dies während der normalen Esszeiten stattfindet. Mein Darm scheint relativ leer zu sein, was ich als gut betrachte. Auch an diesem Tag war es mit dem Hunger auszuhalten. Das Einschlafen verlief auch wie an den Tagen davor, vollkommen problemlos.

Tag 7

Direkt nach dem Aufstehen, trank ich etwas Saft und machte mich daran Liegestütze zu machen. Diese gingen wieder erstaunlich gut. Ich schaffte meine übliche Serie und legte sogar wieder eine Schippe drauf. Die Regeneration des Körpers funktioniert trotz des Fastens, offenbar ganz normal. Ich hätte mit deutlich mehr Einschränkungen und fehlender Energie gerechnet. Genau das Gegenteil ist der Fall gewesen. Es war Ostersonntag und ich mit der Familie unterwegs. Kleinere Radtouren, und springen auf dem Trampolin, kamen zu meinen Aktivitäten noch dazu. Auch hier war alles ganz normal. Mir ist bewusst, dass es sich nicht um sportliche Höchstleistungen handelt. Dennoch finde ich den Bezug wichtig, dass ich die letzten Male beim Fasten recht kraft- und energielos gewesen bin. Der Hunger war an diesem Tag sehr präsent. Ich habe es kaum ausgehalten. Erst zum Abend hin verging er etwas, als ich Saft getrunken habe. Ich war auch noch etwas unterwegs an dem Tag und als ich abends nach Hause kam, konnte ich auf einen schönen Tag zurückblicken. Nachdem ich zur Ruhe kam, machte sich mein Darm auch wieder bemerkbar, was erneut auf der Toilette endete. Es war identisch mit den Tagen zuvor. Ich schlief relativ früh ein und wurde durch ein Geräusch meines Handys geweckt. Eine Nachricht. Nachdem ich darauf geantwortet hatte, war ich wach und blieb es auch noch bis nach Mitternacht. Danach viel ich in einen tiefen und erholsamen Schlaf.

Tag 8

Er begann wie die anderen auch. Ich fühlte mich gut und bin zeitig aufgestanden. Mich erwarteten an diesem Tag jedoch auch noch körperliche Anstrengungen. Auf dem Plan stand, einem Freund dabei zu helfen, etwas an seinem Haus zu machen. Mein Durchhaltevermögen wurde einmal wieder auf die Probe gestellt und ohne Ermüdungserscheinungen beendet. Der Hunger begleitete mich an diesem Tag jedoch deutlich. Ich war sogar kurz davor das Fasten noch zu brechen, doch durchhalten war angesagt. Ein frischer Saft und frühes schlafen gehen, halfen mir dabei den Tag zu überstehen. Der Gang auf die Toilette blieb dieses Mal aus. Ein erholsamer Schlaf beendet das Fasten.

Tag 9

Ich wachte sehr früh auf und fühlte mich sehr gut, die Sonne war gerade aufgegangen. Mir war auch sofort klar, dass das Fasten heute gebrochen wird. Zuerst gab es etwas Cassia Fistula, dann den Schwefel. Danach wartete ich ein paar Minuten. Dann nahm ich mir die Schüssel mit den Weintrauben und aß sie mit etwas Honig, so lange bis ich satt war. Es war recht wenig. Wenn ich bedenke, dass ich beim letzten Mal ein ganzes Kilo frische Erdbeeren gegessen hatte. Sei es drum, es ist wie es ist und ich freue mich, die 8 Tage so gut überstanden zu haben. Ca. 2 Stunden später, machte sich die Cassia Fistula deutlich bemerkbar. Dies endete in einem längeren Meeting auf der Toilette. Durchfall, welcher mit Bauchkrämpfen gepaart war, sorgten dafür, dass ich zusätzlich sehr viel Schleim ausgeschieden habe, auch in Verbindung mit leichten Blutungen. Es musste sich um Candida Albicans handeln. Dieser hat in größeren Mengen meinen Körper verlassen. Es war sehr anstrengend, dennoch bin ich dankbar darüber, dies alles los geworden zu sein. Es fühlte sich sogar so an, als würde sich der Pilz von der Darmwand ablösen. Nachdem sich mein Darm wieder etwas beruhigt hatte, machte ich mich daran diesen Artikel weiter zu schreiben. Im weiteren Verlauf des Tages aß ich eine Mahlzeit aus Gemüse. Danach musste ich erst einmal ein wenig schlafen. Mein Verdauungssystem musste wohl erst einmal wieder hochgefahren werden. Danach ging es mir wieder gut und auch der weitere Tagesverlauf war sehr angenehm.

Fazit

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich im Vergleich zu den anderen Malen, deutlich besser gefühlt habe während des Fastens. Auch wenn ursprünglich 10 Tage geplant waren, betrachte ich es als vollen Erfolg. Zu verdanken habe ich dies mit Sicherheit auch dem Wasser von truu-water. Es hat dafür gesorgt, dass meine Zellen die ganze Zeit optimal mit Wasser versorgt waren und Schwächeanfälle somit ausblieben. Ich kann für mich recht sicher einen Bezug dazu herstellen, da ich die letzten Male mit Osmose, destilliertem oder sogar ganz ohne Wasser gefastet hatte. Das Gefühl ist im Vergleich um ein Vielfaches besser gewesen. Trotz der 3,5 – 4 Liter die ich täglich trank, schied ich sehr wenig Urin aus. Was den Schluss zulässt, dass alles gut verarbeitet wurde von meinen Zellen. Auch macht die Cassia Fistula das was sie am besten kann, entgiften sowie Giftstoffe binden und abführen. Ich bin sehr zufrieden mit der Kombination während des Fastens. Alles was ich zur zusätzlichen Unterstützung noch genommen habe, hat am Ende zu diesem Ergebnis geführt. Es hat mir deutlich gezeigt, dass ich trotz meiner bereits guten Ernährung, immer noch Baustellen im Körper habe, die aufgelöst werden können. Dafür bin ich dankbar. Wenn ich zurückschaue wie es zum Fasten gekommen ist und wie sich der Hunger zu Ende hin immer mehr durchgesetzt hat, verstehe ich den Ablauf. Mein Körper hat es irgendwie mal wieder selbst gemacht um Altlasten los zu werden, unter anderem auch die Ablagerungen im Darm. Ich bin froh, dass ich meinen Impulsen und meinem Körpergefühl gefolgt bin und vertraut habe. Das zellverfügbare Wasser von truu-water hat mich durch diese Phasen begleitet und dafür gesorgt, alles gut zu überstehen. Ich bin mir sicher, dass es mir sonst in einigen Phasen viel schlechter gegangen oder auch der allgemeine Gefühlszustand anders gewesen wäre. Auch wenn es streckenweise hart war, habe ich eine sehr gute Erinnerung an diesen Durchgang. Es ist gut möglich, es noch einmal auf eine ähnliche Weise durchzuführen. Dies wird jedoch komplett dem Verlangen meines Körpers und seinen Impulsen überlassen.

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